Projektprofil:
"Endlich leben" tritt in seiner Einzigartigkeit aus der Masse
der bisher produzierten und gezeigten Kinofilme heraus. Es geht zwar -
wie auch in wenigen anderen Filmen - um das Thema Alter, die Entstehung
jedoch ist einmalig.
JUNGE - ALTE - LAIEN vermitteln in berührender Form ihre Gedanken
und Botschaften der Auseinandersetzung mit diesem im Grunde noch immer
tabuisierten Thema. Und - eben aus dieser zuerst nur gedanklichen Auseinandersetzung
ergaben sich die ersten Impulse - Diskussionen zwischen den Generationen
entstanden und daraus formulierten sich tief greifende, sehr persönliche
Geschichten und Botschaften für alle Schichten der Gesellschaft.
· die JUNGEN:
Es entwickelt sich ein Abbau der "Grenzen", der Hemmschwellen
im Umgang
mit der Generation der "Alten", Besinnung auf Werte des Lebens,
welche am
"Ende" noch Bestand haben und ein Erkennen und Spüren dessen,
was Alte
fühlen und dass eigentlich nicht so wesentliche Unterschiede zwischen
Jung
und Alt bestehen. Schätzen der Lebenserfahrung, Respekt vor dem Gelebten,
der Erfahrung, dem Alter und dadurch ein Weiterkommen in der Entwicklung
der eigenen Persönlichkeit.
· die ALTEN:
Eine Stärkung der eigenen Wertigkeit, des Selbstbewusstseins - ich
kann der
Gesellschaft immer noch mehr geben als nur die Belastung des versorgt
Seins. Wissen und Erfahrung weitergeben und auch anderen alten Menschen
zeigen, dass auch diese Phase des Lebens noch sehr viel zu bieten hat.
· die MITTLEREN:
Es gilt, ein neues Image des Alterns zu erkennen, die nächste Generation
nicht nur als Belastung zu empfinden, als Mittler - Vermittler zwischen
den
Jungen und den Alten zu agieren und nicht trennend, sondern verbindend
zu
wirken. RESPEKT zwischen den Generationen für die Leistungen des
jeweils
anderen zu fördern, indem die Mittleren, WIR, dies vorleben.
· für ALLE:
dieses Filmprojekt - Kunst der Generationen
- wird die
Kommunikation zwischen den Generationen anregen und durch Diskussionen
die Bilder aller zum angesprochenen Thema verändern. Der Film bietet
eine
positive Überraschung durch die gezeigte Kreativität der alten
Menschen,
welche diesen in unserer Gesellschaft nicht mehr zugetraut wird. Und -
nicht zuletzt ist es eine Chance, diesem Lebensabschnitt mit anderen
Gefühlen entgegen zu gehen als nur in Furcht vor Krankheit und Tod.
Es liegt in unser aller Verantwortung - solche Maßnahmen ebenso
zu unterstützen und dem "Alter" das negative Image zu nehmen.
Es gilt damit auch anderen Menschen den Mut und die Möglichkeit zu
geben - ebenso in diese Richtung Aktivitäten zu setzen.
Ihre Ansprechpartner des Home4Arts:
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